Die schönsten Aussichtspunkte in Montmartre

Entdecken Sie die versteckten Panoramen von Paris – unsere Tipps für die besten Aussichten in Montmartre
Laut Pariser Tourismusumfragen verpassen fast 60 % der Erstbesucher die wirklich außergewöhnlichen Aussichtspunkte in Montmartre. Das Problem ist nicht, erhöhte Stellen zu finden, sondern solche, die unverbaute Panoramen mit dem typisch Pariser Flair verbinden. Viele Touristen verbringen wertvolle Zeit mit überfüllten Terrassen oder eingeschränkten Blickwinkeln, ohne das perfekte Postkartenmotiv zu erwischen. Besonders ärgerlich ist es, wenn Wahrzeichen wie der Eiffelturm aus der Ferne oder nur teilweise zu sehen sind. In der Stadt der Liebe sollten Sie sich nicht mit mittelmäßigen Aussichten zufriedengeben – erleben Sie stattdessen den magischen Moment, in dem sich die ganze Stadt vor Ihnen ausbreitet.
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Abseits der Touristenmassen: Echte Aussichten

Während die Kuppel der Sacré-Cœur Basilika zweifellos einen 360-Grad-Blick bietet, ist das Erlebnis oft unpersönlich – lange Wartezeiten und überfüllte Aussichtsplattformen inklusive. Kenner zieht es stattdessen zum Square Marcel Bleustein-Blanchet, einem versteckten Garten nordwestlich der Basilika. Dieser ruhige Ort bietet ebenso spektakuläre Blicke über Nord-Paris, jedoch ohne den Trubel. Kommen Sie bis 8 Uhr morgens, um einen der sieben Eisenbänke mit Stadtblick zu ergattern. Der Blick auf den Friedhof Saint-Vincent vor der Skyline von La Défense zeigt das alte und neue Paris in perfektem Kontrast – ein Anblick, den die meisten Besucher übersehen.
AKTUALISIERUNGEN FÜR DAS JAHR 2026

Wichtige Informationen zur Anreise und aktuelle Besuchsregeln für den Montmartre

Wer das berühmteste Künstlerviertel auf dem Hügel von Paris erkunden möchte, sollte seine Planung an die neuen örtlichen Bestimmungen anpassen. Touristen müssen sich auf eine deutliche Erhöhung der Kurtaxe (taxe de séjour) einstellen, die zur Finanzierung des regionalen Nahverkehrs angehoben wurde; je nach Hotelkategorie liegen die Kosten nun zwischen 6,60 € und 15,93 € pro Erwachsenem und Nacht. Um den Massentourismus einzudämmen und den ursprünglichen Charme des Viertels zu bewahren, wurden zudem neue „Ruhezonen“ eingerichtet und die Gruppengrößen auf maximal 25 Personen begrenzt. Wer mit der Seilbahn (Funiculaire) zum Gipfel fahren möchte, sollte beachten, dass die klassischen Papiertickets weitgehend durch den „Navigo Easy“-Pass oder kontaktloses Bezahlen per Smartphone ersetzt wurden. Autofahrer sollten zudem berücksichtigen, dass das Programm „Paris Respire“ ausgeweitet wurde: Viele Straßen rund um den Hügel sind an Sonn- und Feiertagen ausschließlich Fußgängern vorbehalten, um einer „Disneyfizierung“ des Viertels entgegenzuwirken.

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Sonnenuntergang in Montmartre: Der Geheimtipp

Verlassen Sie zur goldenen Stunde das überlaufene Trocadéro und folgen Sie den Einheimischen zur Allée des Brouillards. Dieser schmale Weg nahe dem Montmartre-Weinberg wird vom Abendlicht in warme Töne getaucht. Anders als bei erhöhten Aussichtspunkten schwebt man hier auf Augenhöhe mit den Baumkronen, während die Lichter der Stadt aufleuchten. Fotografen schätzen die natürlichen Rahmen durch überhängende Äste. Stellen Sie sich in der Nähe der alten Laterne auf, um Eiffelturm und Sacré-Cœur in einem romantischen Bild einzufangen. Ein leichter Pullover ist selbst im Sommer ratsam – die Brise vom Seine-Tal macht diesen Ort besonders erfrischend.

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Versteckte Treppen zu spektakulären Aussichten

Montmartres Netz aus fast 200 Treppen birgt unerwartete Panoramen – wenn man die richtigen kennt. Die berühmte Escalier de la Rue Foyatier mit ihren 222 Stufen führt nur zu überlaufenen Spots. Besser ist der Passage Cottin, eine unscheinbare Treppe hinter dem Dalí-Museum. Jedes Podest bietet Aussichten wie von Impressionisten gemalt. Halten Sie am sechsten Absatz am westlichen Fenster inne – hier rahmt die Mauer die Kuppel der Invalides perfekt ein. Solche Perspektiven erklären, warum Künstler wie Utrillo diese Wege liebten, die heute kaum ein Tourist findet.

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Paris jenseits der Postkartenmotive

Die schönsten Aussichten in Montmartre sind nicht die weitesten, sondern die, die Paris‘ Seele zeigen. Die Rue de l'Abreuvoir mit ihren Pastellhäusern und dem Eiffelturm im Hintergrund verkörpert das dörfliche Flair im Herzen der Stadt. Vom Musée de Montmartre aus sieht man Weinreben neben den Röhren des Centre Pompidou. Kenner kommen zur blauen Stunde: Von der stillen Place Dalida aus erlebt man, wie tausende Fenster nacheinander erleuchten. Diese besonderen Blicke kosten keinen Eintritt, nur etwas Geduld. Denn Montmartres Zauber liegt nicht in Checklisten, sondern darin, Ihr persönliches Fenster zu Paris zu finden – genau wie einst die Bohemiens des Viertels.

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FAQ 2026
Wie hoch ist die Pariser Kurtaxe im Jahr 2026?
Seit dem 1. Januar 2026 ist die Kurtaxe in Paris aufgrund eines regionalen Transportzuschlags von 200 % massiv gestiegen. Je nach Hotelkategorie müssen Sie mit 6,60 € bis 15,93 € pro Person und Nacht rechnen. Dieser Betrag wird in der Regel beim Check-in separat vom Zimmerpreis erhoben.
Gibt es 2026 neue Einschränkungen für Reisegruppen auf dem Montmartre?
Ja, um den Übertourismus zu bekämpfen und die Lebensqualität im Viertel zu erhalten, haben die Behörden die Teilnehmerzahl für Stadtführungen auf 25 Personen begrenzt. Zudem ist der Einsatz von Lautsprechern durch Guides im gesamten historischen Viertel streng untersagt, um die Lärmbelästigung zu reduzieren.
Werden 2026 noch Papiertickets für die Montmartre-Seilbahn akzeptiert?
Obwohl die Standard-T+-Tickets weiterhin gültig sind, setzt die RATP verstärkt auf digitale und kontaktlose Zahlungen. Besuchern wird 2026 empfohlen, die Navigo-Easy-Karte oder die offizielle App für den Einlass an den Schranken zu nutzen, da Automaten für Papiertickets an der Talstation immer seltener werden.

Verfasst vom Redaktionsteam von Paris Tours & lizenzierten lokalen Experten.

Letzte Aktualisierung: 24/02/26