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Klassische Aussichtspunkte ohne Menschenmassen
Aktuelle Hinweise zu Zugangsbeschränkungen und Fotogenehmigungen
Den Besuch der bekanntesten Aussichtspunkte zu planen, erfordert mittlerweile ein gewisses Maß an digitalem Geschick. Da die Kathedrale Notre-Dame wieder vollständig geöffnet ist, müssen Fotografen vorab eine obligatorische (wenn auch kostenlose) digitale Reservierung über die offizielle App vornehmen, um den Vorplatz oder das Innere betreten zu können. Ohne diese Anmeldung muss man mit stundenlangen Wartezeiten rechnen oder riskiert, gar nicht erst eingelassen zu werden. Auch auf der Dachterrasse der Galeries Lafayette ist der Eintritt zwar weiterhin kostenlos, das Sicherheitspersonal achtet jedoch streng auf die Kapazitätsgrenze von 150 Personen. Ein Insider-Tipp: Meiden Sie die zentralen Aufzüge und nutzen Sie stattdessen die Rolltreppen in der Herrenabteilung, um schneller in den 8. Stock zu gelangen. Zudem greift die Préfecture de Police bei der Regelung zur „Nutzung des öffentlichen Raums“ mittlerweile strenger durch. Während private Stative auf weitläufigen Plätzen wie dem Trocadéro meist toleriert werden, kann die Nutzung auf schmalen Brücken wie dem Pont de Bir-Hakeim zu Bußgeldern führen, falls der Fußgängerverkehr behindert wird. Zu guter Letzt: Das gesamte Stadtgebiet bleibt eine strikte Flugverbotszone für Hobby-Drohnen – das gilt ausnahmslos auch für Leichtmodelle.
Geheimtipps: Dachterrassen und versteckte Aussichten
Spiegelungen und ungewöhnliche Perspektiven
Nachtfotografie jenseits des Glitzerns
Für die private, nicht-kommerzielle Nutzung sind Stative auf den meisten öffentlichen Plätzen und in Parks erlaubt. Im Jahr 2026 untersagt das Sicherheitspersonal bei bedeutenden Monumenten wie dem Panthéon oder innerhalb des Geländes von Notre-Dame deren Verwendung jedoch strikt. Sollte Ihr Equipment auf schmalen Brücken den Durchgang behindern, kann die Polizei Sie auffordern, den Platz zu räumen, um Bußgelder wegen der Behinderung des öffentlichen Raums zu vermeiden.
Im Jahr 2026 ist das Fotografieren im restaurierten Inneren von Notre-Dame für den privaten Gebrauch ohne Blitz gestattet. Sie müssen jedoch vorab ein Zeitfenster über das obligatorische digitale Reservierungssystem der Kathedrale buchen. Um das beste Licht auf den hellen Kalksteinwänden einzufangen, empfiehlt sich ein Termin am Vormittag, wenn das Sonnenlicht optimal durch die Buntglasfenster fällt.
Der Zugang ist auch 2026 kostenlos, allerdings kann das Kaufhaus in der Hauptsaison ein QR-Code-Warteschlangensystem einführen, um die Sicherheitsgrenze von 150 Personen einzuhalten. Fotografen sollten vorab in der App „Affluence“ die aktuelle Besucherzahl prüfen, bevor sie sich auf den Weg in das 9. Arrondissement machen.
Verfasst vom Redaktionsteam von Paris Tours & lizenzierten lokalen Experten.
Letzte Aktualisierung: 24/02/26